PM - 05022010 - Antrittsbesuch Oberst Geyer

Pressemitteilung

Burg, den 05. Februar 2010

 

Matthias Graner zu Antrittsbesuch bei Oberst Geyer


Zu einem angeregten Meinungsaustausch kamen kürzlich Oberst Karl Helmut Geyer und der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Graner in der Clausewitz-Kaserne in Burg zusammen. Graner hatte um das Gespräch gebeten, um sich über die aktuelle Situation in der Kaserne mit Blick auf die Auslandseinsätze der Bundeswehr, insbesondere in Afghanistan, zu informieren.

 

 

Mit Blick auf den Afghanistan Einsatz erläuterte Graner die Position seiner Partei. Die SPD fordert eine verbindliche Abzugs-Strategie aus Afghanistan und schlägt dafür den zeitlichen Korridor von 2013 bis 2015 vor. Vor dem Hintergrund der neuen Strategie des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der den Beginn des Rückzugs für das Jahr 2011 festgelegt hat, werde so eine gemeinsame Strategie im Nordatlantischen Bündnis möglich. Grundlage dafür müsse aber die Stärkung des zivilen Engagements, der afghanischen Sicherheitskräfte und des wirtschaftlichen Wiederaufbaus sein. Neben mehr und besserer Ausbildung von Polizisten und Soldaten im Land, gehe es vor allem auch um eine Verdopplung der Wiederaufbauhilfe – und mit allen Kräften in Afghanistan ins Gespräch zu kommen, die sich konstruktiv am nachhaltigen Aufbau des Landes beteiligen wollten.

 

Oberst Geyer schilderte die Situation der Soldatinnen und Soldaten, die sich in Burg auf den mehrmonatigen Einsatz in Afghanistan vorbereiten. Ein weiteres Kontingent werde von Beelitz aus in den Hindukusch fliegen. Er wünsche sich eine breite Zustimmung im Bundestag für den weiteren Einsatz, um so der Truppe auch den Rücken zu stärken.

 

Wichtig sei während des Einsatzes auch die Betreuung der Familienangehörigen und Ehepartner in der Heimat.- Hierfür leisten die Familienbetreuungszentren der Bundeswehr wichtige Arbeit, indem sie allen Angehörigen als Ansprechpartner zur Verfügung stünden und bei großen und kleinen Problemen schnell und unbürokratisch helfen könnten. Graner, der bereits vor einigen Monaten an einer Veranstaltung des Familienbildungszentrums in der Clausewitz-Kaserne teilgenommen hatte, sagte seine Unterstützung zu.

 

Oberst Geyer brachte in dem Gespräch weiterhin zum Ausdruck, dass ihm die Beziehungen zum Landtag von Sachsen-Anhalt sehr wichtig sind, da die Kaserne auch den Namen des Bundeslandes trägt. Daher sucht er auch den Kontakt zu den Abgeordneten des Landtages.

 

Ein weiteres Thema des Gespräches war das öffentliche Gelöbnis, welches am 03. Juni 2010 im Stadion am Flickschuhpark in Burg durchgeführt wird. Hier äußerte Oberst Geyer den Wunsch, dass der designierte Bürgermeister der Stadt Burg, Herr Jörg Rehbaum die Rede zum Gelöbnis hält. Abschließend waren sich beide Gesprächspartner einig, dass auch die guten Beziehungen mit der Stadt Burg fortgesetzt werden müssen.

 

 

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